St. Hedwig in Bayreuth ist eine karge und dennoch so berührende Archtitektur in mitten der üblichen  städtischen Wohnbebauung. Entstanden ist dieser Bau 1962 unter dem Kölner Kirchen-Baumeister  Emil Steffann und steht inzwischen unter Denkmalschutz. Die bisherige Beleuchtung entsprach nicht  mehr den Anforderungen, auch sollte der Altarraum einen neuen Akzent bekommen.   So entstand ein 12-flammiger Radleuchter aus mattiertem Edelstahl, sowie 16 Pendelleuchten im  Hauptschiff und 9 weiteren Pendelleuchten auf der Empore. Durch dieses Lichtkonzept bekam der  Kirchenraum eine völlig neue Ausrichtung: Altar, Standleuchter, Standkreuz und Ambo werden nun  durch den Altarring zusammengefasst und hervorgehoben. Der Radleuchter mit seinem Durchmesser  von sechs Metern zeigt die Dimensionen dieses Kirchenraums.   Eine ausgeklügelte LED-Modulbauweise hat die Grundhelligkeit des Raumes bei verminderter  Blendwirkung deutlich erhöht, insbesondere der Altarbereich bekam nun erstmals eine eigene  Ausleuchtung, die diesen Ort akzentuiert.    Stefan Schilling in Kooperation  mit dem “Lichtspielhaus Bayreuth”  und dem Atelier
Lichtkonzept St. Hedwig